Kurze Antwort
Weil weder iPhone noch Android einer App erlauben, sich während eines normalen Telefonats in den Vordergrund zu bringen — und weil keines der beiden einer App verrät, wer anruft. Nexicall kann einen eingehenden Anruf nur dann zum Protokollieren anbieten, wenn die App beim Auflegen bereits offen war. Anrufe, die du aus Nexicall heraus startest, werden immer angeboten, mit der echten Dauer bereits eingetragen.
Zwei Grenzen des Betriebssystems bestimmen das, und sie gelten für jede App, die nicht selbst eine Telefon-App ist. Eine App kann sich nicht in den Vordergrund holen, während ein normales Telefonat läuft. Nur Apps, die den Anruf selbst über das Internet aufbauen, dürfen den Bildschirm übernehmen — und Nexicall wählt bewusst über die Telefon-App deines Handys, damit deine Nummer, deine Minuten und deine Sprachqualität genau so bleiben, wie sie sind. Eine App kann außerdem die Nummer des Anrufers nicht lesen. Auf dem iPhone teilt das System einer App mit, dass ein Anruf begonnen und geendet hat — und nichts darüber, mit wem. Bei Android ist es seit Android 12 genauso. Selbst wenn wir also erkennen, dass ein Anruf stattgefunden hat, könnten wir ihn dem richtigen Kontakt nur durch Raten zuordnen. Und ein CRM, das rät, ist schlechter als eines, das fragt.
Ausgehende Anrufe aus Nexicall sind verlässlich. Du tippst auf Anrufen, das Telefon wählt, und beim Auflegen öffnet sich das Protokoll mit der echten Dauer darin. Bei eingehenden Anrufen kommt es darauf an, wo du warst. War Nexicall beim Auflegen offen, kann die App das Protokollieren anbieten. War dein Telefon gesperrt oder warst du in einer anderen App, geht das nicht — und es erscheint auch nachträglich nichts. Wenn du viele Anrufe annimmst, hat sich eine Gewohnheit bewährt: öffne den Kontakt in Nexicall, während du sprichst. Danach bekommst du denselben Ablauf wie bei einem ausgehenden Anruf.
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